Lärmzange-Motiv0

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

seit Jahren sind die Menschen entlang des Rheins von Neuwied bis Bad Honnef enormen Lärm- und Erschütterungsbelastungen durch den Schienen- und Straßenverkehr ausgesetzt. Alle von uns angestoßenen Initiativen und Gespräche (gemeinsam mit vielen Bürgerinitiativen) zur Entschärfung der Lärmsituation scheiterten daran, dass die Deutsche Bahn AG, die Durchführung von Machbarkeitsstudien mit dem Hinweis ablehnte, dass die Landesregierung sich nicht an den Kosten beteiligen will. Die geplante Freigabe der B 42 für den Schwerlastverkehr mit LKWs über 7,5 t wird somit zur Zumutung. Damit wir unsere Region von beiden Seiten in die LÄRMZANGE genommen. – Und das ohne Not. Denn das seit über 40 Jahren geltende Durchfahrverbot für Schwerlaster hat sich bewährt und muss beibehalten bleiben. Dies ist für uns eine unabdingbare Grundbedingung für schnelle und konkrete Lärmminderungsmaßnahmen.

In einem offenen Brief an die Minitsterpräsidentin des Landes Rheinland Pfalz haben wir diese aufgefordert, sich dieses Problems anzunehmen. Wir forderten sie auf, das Durchfahrverbot für LKWs über 7,5 t beizubehalten und für schnelle Hilfe bei der Reduzierung des Bahnlärms zu sorgen, um die Bürgerinnen und Bürger unserer Region aus der LÄRMZANGE zu befreien.

Auch Sie können uns bei unserem Vorhaben helfen. Mit Ihrer Unterstützung und klarem Bekenntnis. HELFEN AUCH SIE DIE LÄRMZANGE ZU STOPPEN!

Ihre Bürgermeister
der Verbandsgemeinden Unkel, Linz und Bad Hönningen

Karsten Fehr

Hans-Günter Fischer

Michael Mahlert

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Landesregierung muss handeln!

Bürgermeister der Region fordern: kein Schwerlastverkehr auf der B 42

Linz. „Genug ist genug!“, befanden die Bürgermeister der Verbandsgemeinden Unkel, Linz und Bad Hönningen und luden zu einer Pressekonferenz im Ratssaal der Verbandsgemeinde Linz. Ihr Thema: Die Lärmbelastung der Menschen entlang des Rheins. Mit einer Kampagne wollen sie nun den Sorgen der Bürgerinnen und Bürger Gehör verschaffen.

Die ungebremste Lärmbelastung durch die Güterzüge auf der einen Seite und die erhebliche zusätzliche Belastung durch die „ohne Not“ vom Landrat angekündigte Freigabe der B42 für Schwerlaster über 7,5 t auf der anderen Seite führten zu einer unerträglichen Situation für die Menschen im Rheintal. In der Folge seien erhebliche gesundheitliche Belastungen zu erwarten, ein Verlust an Lebensqualität und die Einbuße von Attraktivität des Lebens- und Tourismusraums.

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